26.08.2021 | 18 Uhr | Auf den Spuren der Familie Mendelssohn in Hamburg 2 – Die Mendelssohns in Altona

Im zweiten Teil des neuen Stadtrundgangs geht es um die Spuren der Mendelssohns in Altona.
Von der 65-jährigen Fromet Mendelssohn wird berichtet, dass sie „unerschrocken durch das norddeutsche Winterwetter von der Hamburger Neustadt hinüber nach Altona“ wanderte (Thomas Lackmann, Der Sohn meines Vaters, Göttingen 2008, S. 106). Obwohl um 1800 in Hamburg viele Juden lebten und mit ihrer Arbeit, ihren Handels- und Finanzverbindungen zum Reichtum der Stadt beitrugen, durften sie bis weit in 19. Jahrhundert hinein ihre Religion hier nicht ausüben. Viele taten dies im dänischen Altona, wo es die größte jüdische Gemeinde Norddeutschlands gab. Wenige Zeugnisse dieses jüdischen Lebens sind erhalten. Sie werden auf den Spuren Fromet Mendelssohns – Gattin von Moses Mendelssohn, Mutter und Großmutter weiterer bekannter Familienmitglieder – und ihrer Tochter Recha Meyer erkundet.

Termin: Donnerstag, 26. August 2021, 18.00-20.00 Uhr
Treffpunkt: Nobistor, am Ausgang der S-Bahn-Station Reeperbahn / Ecke Endoklinik
Gebühr: 5 Euro
Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg. Nähere Informationen und Anmeldung:https://hamburg.rosalux.de/aktuelle-veranstaltungen

Martina Bick holt für die Musikgeschichtsschreibung gern die Frauen aus dem Hintergrund ins Licht. Hierzu zuletzt erschienen: Musikerinnen in der Familie Mendelssohn“ und „Musikerinnen um Gustav Mahler“ (Hentrich & Hentrich Verlag 2017 und 2020).

Das Header Foto stammt aus: Tim Bernhard Wilms, Eduard Hasse und Jan Willem de Vos: Panorama des rechten Elbufers von Hamburg bis Blankenese um 1835; mit freundlicher Genehmigung des Heine Hauses Hamburg e.V.