Familien- und Stadtgeschichte: Studienexkursion auf den Spuren der Familie Mendelssohn in Berlin am 14. Mai 2017

Diese umfassende, intensive und kenntnisreiche Tour durch fast drei Jahrhunderte Geschichte der Familie Mendelssohn in Berlin und ihre Wohn-, Wirkungs- und Grabstätten dürfte vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben. Dabei wurde die Geschichte einer deutsch-jüdichen Familie eng mit einer ganz eigenen Stadtgeschichte Berlins verknüpft und lebendig. Vom Grab Moses Mendelssohns auf dem Jüdischen Friedhof über Wohnorte der Mendelssohns in Berlin Mitte ging es nach Rummelsburg und Treptow, wo sich die Gebäude der Agfa befanden, deren Direktor Paul Mendelssohn d.Ä. war, zur Meierei Bartholdy und dem Großen Judengarten von Daniel Itzig zurück in die Friedrichstadt, wo das Bankhaus Mendelssohn und Mendelssohn Bartholdys stand. Nach einer Einführung in die Ausstellung in der Mendelssohn Remise in der Jäger Straße standen die Villen der Mendelssohns im Grunewald, die Villa Oppenheim in der Schloßstraße („Villa Sorgenfrei“) auf dem Plan.
Die Rundfahrt endete auf dem Friedhof am Mehringdamm vor dem Halleschen Tor, wo u. a. auch die Gräber von Fanny und Felix Mendelssohn zu finden sind. Anlässlich des 170. Todestages von Fanny Mendelssohn endete die Tour mit einer Lesung aus ihren Briefen an Bruder und Verlobten bzw. späteren Ehemann Wilhelm Hensel, das Ganze musikalisch umrahmt von Liedern und Duetten von Fanny Mendelssohn in einem Zelt auf dem Friedhof, melodisch vom Regen begleitet an einem bis dahin wunderbar sonnigen Tag.

Am 1. Oktober 2017 erfolgt dann eine ähnliche Exkursion in Hamburg auf den Spuren der Mendelssohns. Auch erfolgt die Anmeldung über reservierung@mendelssohn-remise.de. Vergleiche dazu Näheres in der ausführlichen Mitteilung etwas weiter unten.