Einen Monat lang, vom 6. September bis zum 4. Oktober, wird die Musikerin, Pianistin und Ur-Ur-Ur-Enkelin von Clara und Robert Schumann im Heine-Haus arbeiten und zum gegenwärtigen Rollenbild der Frauen in der Musikszene des 19. Jahrhunderts recherchieren. Sie widmet sich dabei besonders dem Liebespaar Clara und Robert Schumann und dem Geschwister-Duo Fanny und Felix Mendelssohn.
Sie ist in diesem Jahr die zweite Stipendiatin des Mendelssohn | Heine Forschungs- und Schreibstipendiums des Heine-Haus e.V. und der Fanny- und Felix Mendelssohn-Gesellschaft Hamburg. Sehr herzlich danken wir dem Ehepaar Groenewold für die Unterstützung dieses Residenz-Stipendiums.

Heike Angela Moser erhielt eine Ausbildung zur Konzertpianistin und Klavierpädagogin. Sie studierte an der Musikhochschule München und an der Accademia Chigiana in Siena.
Seit 2004 ist sie Klavier- und Kammermusik – Dozentin in Hallbergmoos und leitet eine private Klavierklasse in München. Neben dem Fokus auf Meisterkurse und Workshops interessiert sie die Ausbildung und Förderung hochbegabter kleiner Kinder.
Sie beschäftigt sich mit der spartenübergreifenden Verbindung zwischen Musik und Kunst in ArtPerformances und synästhetischen Workshops.
Das Organisieren von sozialorientierten-künstlerischen Projekten wie beispielsweise einem Klaviermeisterkurs auf dem Segelschiff im Golfe Neapels oder ein Afrika- Projekt in Kenia in Kooperation mit afrikanischen Jugendlichen aus den Slums gehört ebenfalls zu ihren Schwerpunkten.  
Als Solistin und Kammermusikerin in festen Ensembles konzertiert sie intensiv im In- und Ausland und setzt sich als direkte Nachfahrin von Clara und Robert Schumann u.a. tiefgehend mit Werk und Leben des Künstlerpaares auseinander.

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