Vortrag von Prof. Fredrik Schwenk zur Erneuerungsbedürftigkeit der Rezeption des Werkes von F. Mendelssohn Bartholdy

In seinem begleitenden Vortrag zu einem Konzert mit einem Frühwerk Mendelssohn-Bartholdys (Sonate für Pianoforte und Violine f-Moll op. 4, 1823) und einem Spätwerk Schumanns (Sonate für Pianoforte und Violine a-Moll op. 105, 1850) geht Schwenk von einer frühen Rezension aus, in welcher das Werk des jungen Mendelssohn als epigonal in der Folge Beethovens dargestellt wird, und liefert in seiner Moderation Hintergründe einer völlig konträr verlaufenden Rezensionsgeschichte der Werke beider Komponisten vor dem Hintergrund einer antisemitischen Kulturkritik des 19. Jahrhunderts.
Zum Vortrag:
Vortrag Fredrik Schwenk zur Rezeption des Werkes von Felix Mendelssohn Bartholdy